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Gitarrenunterricht in Düsseldorf und Essen bei Uwe Naboreit
Guitar & Bass Academy NRW | Gitarrenlehrer Uwe Naboreit | Mobil: 0163 / 9193022 | E-Mail: info@gitarrenunterricht-duesseldorf-essen.de

Blog (Gitarren-Know-How / Empfehlungen)

Tipps und Tricks rund um das Thema Gitarre:

Eine neue Rubrik auf meiner Homepage, wo ich euch gerne Dinge vorstelle und von meinen subjektiven Erfahrungen berichte, sehr gerne könnt Ihr auch Fragen und mögliche Themen per Mail, über das Kontaktformular, an mich senden!


Motivation/Frustration:

Es wird bei der Gitarre und der Vielzahl der interessanten Stilistiken / Übungsinhalte NIE der Tag kommen, an dem du das Gefühl hast alles zu können. Das kann auf der einen Seite Frustration hervorrufen, bedeutet aber positiv betrachtet, dass wir Gitarristinnen und Gitarristen in der glücklichen Lage sind, jeden Tag wachsen zu dürfen und im Gegensatz zu vielen anderen Menschen eine Leidenschaft gefunden zu haben, die uns durch das ganze Leben begleiten wird.

Je eher du akzeptiert, dass du beim Gitarrelernen nie "fertig" bist, desto eher kannst du dich an den täglichen Fortschritten erfreuen und so den Spaß an der Musik und der Gitarre wiederentdecken, der manchmal durch die Vielzahl der möglichen Übungsinhalte verloren gehen kann.

Versuch einfach nur heute zu üben. Je länger ich Gitarre spiele, umso mehr merke ich , dass nur eine simple Frage wichtig ist. Achtung, Spannungsbogen aufgebaut, jetzt kommt die Frage: Habe ich heute geübt? Darauf kann es nur 2 Antworten geben,bei "Ja", kannst du dir selbst auf die Schulter klopfen, weil du heute wieder ein Stück besser geworden bist als gestern. Bei vielen Übungsinhalten siehst du nicht das Licht am Ende des Tunnels und fragst dich oft, wie lange (Wochen, Monate, Jahre) es noch dauert, bis dies oder jenes endlich funktioniert. Auch hier ist die Frustration wieder vorprogrammiert, wichtig ist aber nur dieser eine Tag und eben diese eine Frage, bei "Ja" ist alles gut, bei "Nein" solltest du etwas ändern, weil du ansonsten nicht aus dem Motivationsloch herauskommst. Fast alle von uns Üben oft lieber Dinge, die bereits gut funktionieren und setzen uns häufig nicht intensiv mit den Dingen auseinander, bei denen wir uns fühlen wie der erste Mensch, das ist normal, führt aber leider nicht dazu, dass du in diesem Bereich, der häufiger geübt werden sollte, besser wirst, eine klassische Vermeidungsstrategie.  ;-)  

Also: Wichtig ist nur heute, es geht nur um diesen einen Tag und die Frage: Habe ich heute geübt? Bin ich heute besser geworden? Als "Mental-Amerikaner" schließe ich diese Predigt mit:

Simple question, simple answer, do it,
don't be a talker, be a walker,
today is a day of YOUR life!
Practice NOW!

PS: Ich habe gerade ein Zitat bei Les Wise (ehemaliger GIT-Lehrer und Gitarren-Mastermind) gefunden:

When will i know it all?.......you won't, enjoy the path!

Warum brauche ich dafür diesen ganzen Vortrag und er 2 Sätze,  damn, ;-)))

PPS: Reality Check!!!

Liebe Gitarrenfreunde, vor 4 Monaten bin ich stolzer Vater geworden und habe festgestellt, dass es manchmal nicht schlimm ist, in der Woche überhaupt nicht zum Üben zu kommen.  ;-))

-Bist du young, free and single? Bitte den vorherigen Abschnitt auswendig lernen, als Mantra an die Wand hängen und jeden Tag üben!

-Bist du im Familienleben angekommen? Ja, es gibt wichtigere Dinge als Gitarre zu üben, entspanne dich, beschwere die Musik nicht durch irgendwelche "ich muss aber dies und jenes heute noch üben" nutze die kleinen Zeitfenster, genieße die kleinen Übungszeiten und danke Gott für deine Familie.

 


Die Literaturtipps der Woche!  ;-)

Get The Best  From Yourself von Nido R. Qubein
Get The Best
From Yourself
von Nido R. Qubein


Zu den Themen

  • Ziele definieren
  • Arbeitseinstellung
  • Disziplin, etc. ...

habe ich in der Stadtbücherei der Stadt Essen vor vielen Jahren glücklicherweise ein Buch entdeckt, das mich seither begleitet. Es ist für mich immer wieder eine Inspirationsquelle und hilfreich als Motivationsschub, ohne Zweifel das wichtigste Buch meines Lebens!

Get the Best from yourself
von Nido R. Qubein

Fight Your Fear and Win von Dr. Don Greene
Fight Your Fear
and Win
von Dr. Don Greene


Zu den Themen

mentale Auftrittsvorbereitung

  • Konzentration
  • Focus
  • Verhalten nach Fehlern, etc. ...

habe ich an der Juillard School of Music in New York ein tolles Buch gefunden.

Der Titel sagt eigentlich schon alles:

Fight your Fear and Win
7 Skills for performing your best under pressure
von Don Greene

Viel Spaß beim Schmökern!



Auftritte:

Auftritte sind meiner Meinung nach das Wichtigste, um als Musiker und Performer zu wachsen und sich das "dicke Fell" anzutrainieren, das man bei Leuten sieht, die viel auf der Bühne stehen und eine Coolness und Abgehangenheit an den Tag legen, die man ohne die Bühnenerfahrung nicht erlangen kann. ( Bei den deutschen Gitarristen fällt mir da sofort Dennis Hormes ein!).

Mit Leuten zu jammen und eine Band zu gründen ist so wichtig, weil du abgesehen von dem Spaß und den lebenslangen Freundschaften im Bandkontext auf Dinge gestoßen wirst, die zuhause auf der Couch im Wohnzimmer keine große Rolle spielen, z.B. das gute Timing. Erst wenn du anfängst mit einer Band zu spielen wirst du merken, wie wichtig ein solides Timing ist und dich wahrscheinlich, wie ich es getan habe, erst mal eine Zeit mit deinem Metronom einschließen, um an deinem Timing zu arbeiten.

Der nächste Punkt sind das Umgehen mit Lampenfieber und Nervosität, nur eine solide Vorbereitung und die Erfahrung zahlreicher Auftritte werden dir helfen eine Routine zu entwickeln, so das du auch in Streßsituationen möglichst viel von deinem Potential abrufen kannst.

Technikpannen und generell jede Form von "Fehler"und ungewohnten Ereignissen auf der Bühne, werden immer zu einem kontinuierlichen Wachstum beitragen und dich zu einem besseren, souveränerem Gitarristen / Performer werden lassen, weil du im Besten Fall, jeden "Fehler" nur ein Mal machst und jeder "Fehler" eigentlich eine kostenlose Lernerfahrung ist, die dafür sorgen wird, dass du z.B nach 5 Jahren Liveerfahrung anders auf die Bühne gehen und mehr Freude an dem Auftritt haben wirst als bei deinem ersten Auftritt. Trau dich, deine Komfortzone zu verlassen, der Preis für den Mut ist die letzte halbe Stunde vor dem Auftritt, diese Adrenalinausschüttung fühlen aber nur die Mutigen, die sich auch trauen, sich zu exponieren und zu sagen, this is who I am, eines Tages werde ich tot sein, aber heute bin ich mutig und werde leben. ( Bald bestellen mich Bon - Jovi als Songtexter  ;-)   )

Die Belohnung an den glorreichen Nächten, wo alles passt und funktioniert ist aber eine Euphorie und Lebensfreude, die mit wenigen Dingen vergleichbar ist und dir zeigt, dass Mut belohnt wird mit einem Gefühl, das du in dieser Nacht gelebt hast und in dieser Nacht die Musik warst und sie nicht nur gespielt hast. Ja, es wird auch schlechte Abende geben, wo du unzufrieden bist mit der eigenen Leistung oder trotz guter musikalischer Leistung das Publikum nicht reagiert, das gehört aber dazu, wenn du die glorreichen Nächte willst. Generell, finde ich, geht es immer um das lebenslange Wachstum als Musiker und Performer, zu dem unabdingbar das Live- Spielen gehört, ohne das du als Gitarrist nicht rund und komplett sein wirst. Es kostet Mut und die Gewißheit, dass Dinge nicht funktionieren werden, von Fehlern beim Spielen, technischen Dingen, die nicht funktionieren und angetrunkenen Leuten, die während des Spielens auf die Bühne springen und versuchen dich von hinten "spaßigerweise" zu würgen ( Halloween 2014). Die Belohnung dafür ist aber eine Lebensfreude und Energie, wenn du das Publikum mitnimmst und eine Euphorie + persönliches Wachstum als Musiker, die du durch nichts ersetzen kannst.

Da ich meine kleinen Berichte gerne mit Kalender - Weisheiten beschließe, habe ich auch diese Mal wieder zwei für euch, die mir im Zusammenhang mit Live- Auftritten einfallen:

1) Wichtig ist auf dem Platz ...... müsste dann eigentlich heißen auf der Bühne!

2) Durch Schmieden wird man zum Schmied!  ;-)

 


Gitarrenlehrer.de & egitarrenlernen.com

Zwei schöne Verzeichnisse von Kolleginnen und Kollegen in Deutschland, für die Anfragen, die nicht aus NRW kommen und denen der Weg nach Düsseldorf oder Essen zu weit ist. Einfach eure Postleitzahl eingeben und loslegen, viel Spaß!!! Dort findest du zum Beispiel auch meinen Kollegen Caspar Heinemann in Bremen: www.gitarrenunterricht-in-bremen.de

 


3 to 9 Akkorde / Arpeggien:

Besonders im Jazz werden sehr gerne Akkorde benutzt, bei denen der Grundton nicht gespielt wird und die 9 oder b9 des jeweiligen Akkordes mit dazu genommen werden. Klingt erst mal schwierig, ist aber sehr einfach und führt zu einem viel besseren Voiceleading der Akkorde, sprich die einzelnen Stimmen (Töne) der Akkorde gehen wenn möglich nur in Halbton- oder Ganztonschritten ineinander über und wenn möglich werden gleiche Töne (common tones) in beiden Akkorden beibehalten.

Der Aufbau von Dm7 ist zum Beispiel: D, F, A, C,   das entspricht dem Grundton, der b3, der 5 und der b7. F, A und C bilden einen F-Dur Dreiklang, wenn du den zu einem Fmaj7 ergänzt, hast du bezogen auf den Dm7 die b3, 5, b7 und 9 gespielt und einen cooleren, volleren Klang erzeugt. Besonders cool ist dabei, das Rhythmus_Inhalte auch immer für die Improvisation und umgekehrt funktionieren, bedeutet: Spielt die Band einen Dm7-Akkord kann ich entweder mit einem Dm7-Arpeggio (langweilig) oder mit einem Fmaj7-Arpeggio improvisieren, der Baß oder das Piano liefern sowieso meistens den Grundton mit und selbst ohne klingt z.B. eine 2 5 1 Verbindung schlüssig und cooler mit Substitut-Arpeggien und Akkorden.

Wie üb ich das Ganze jetzt?

Schnapp dir als erstes deine Drop 2 Voicings für Maj7, Dur7 und Moll7 auf den hohen 4 Saiten und spiele die Dur 2 5 1 Verbindung in 4 Bereichen auf der Gitarre. Schon dabei sollen möglicht wenig Töne verändert werden und du kannst hervorragen das Stimmführungsprinzip beobachten, das die b7 oder 7 des einen Akkordes immer zu der 3 des nächsten Akkordes wird: Dm7 :b7 (C) zu 3 (H) von G7, G7: b7 (F) zu 3 (E) von Cmaj7.  Diese Guidetoneline ist uch super wichtig für die Improvisation!!

Wie bei den 3 zu 9 Akkorden hast du den Vorteil, dass du mit der 3 des jeweiligen Akkordes auf einem viel stärkeren Akkordton beginnst als beim Grundton, der meistens schon von anderen Instrumenten gespielt wird.

Schritt 2 ist jetzt die 2 5 1 Verbindungen mist Substituten durchzuspielen, Fmaj7 für dm7, H07 für G7 (dadurch spielst du die 3 5 b7 und b9 von G7, sehr cooler, klassischer Jazzsound und Em7 für Cmaj7! Dasselbe dann bitte für die Improvisation ausprobieren, erst Dm7, G7, Cmaj7 und dann Fmaj7 - Arpeggio, H07-Arpeggio und das Em7-Arpeggio, bitte bei beiden Möglichkeiten auf den b7 zu 3 Übergang achten. Natürlich kannst du das jetzt für alle DRop2 und Drop3-Akkorde ausprobieren, nicht alle sind allerdings sinnvoll, für das Begleiten in einer Band sind die Drop2-Akkorde auf den hohen 4 und den mittleren Saiten am Besten. Viel Spaß, let there be Jazz!!   ;-)


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