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Fallen auf dem Weg zum Musiker

» Blog (Gitarren-Know-How / Empfehlungen)

Fallen auf dem Weg zum Musiker:

Leider gibt es doch einige Fallen und Versuchungen, die auf dem Weg zum Musiker auf euch lauern. Ich möchte nicht den Oberschlauberger abgeben und so tun, als hätte ich alle Antworten, aber vielleicht schlägt das eine oder andere hier aufgeschriebene eine Saite in dir an und lässt dich manche Fallstricke und Abwege erkennen.

Musiker, die besser sind:

Eine der häufigsten Fallen, wenn man den Anfängerbereich verlassen hat. Wenn du großartige Musiker live oder bei Youtube siehst, kann das sehr demotivierend und frustrierend sein und viele Musiker fangen einen Kampf an, den man nicht gewinnen kann, das Konkurrieren mit anderen Musikern.

An jedem Tag in deinem Leben wird es in jedem Bereich der Gitarre Menschen geben, die noch mehr Akkorde kennen, besser vom Blattspielen können, schneller sind, mehr Tricks auf Lager haben etc. Das kann entweder dazu führen, dass du die Gitarre an den Nagel hängst und nie wieder Gitarre spielst oder einsiehst, dass diese Tatsache vollkommen unwichtig ist. Wichtig ist deine Liebe und Freude für das Gitarrespiel nicht durch die vermeintliche Konkurrenz zu verringern.

DU MUSST EINFACH NUR DU SELBST SEIN! Die Tatsache, dass du lebst bedeutet, dass es einen Grund gibt deine Individualität und deinen Persönlichkeit so gut es geht zu entwickeln und deinem Leben deinen Stempel aufzudrücken, Schließlich will niemand am Ende seines Lebens der zweitbeste  .............................. ( hier deinen so - würde - ich - gerne - spielen - Gitarristen eintragen ), sondern die beste Version von dir als Gitarrist zu sein, dein Talent und Potential so gut als möglich zu nutzen und wenn möglich, jeden Tag, der dir geschenkt wird an dir zu arbeiten um dein Potential auszuschöpfen. Bei Gitarristen, die einen sprachlos zurücklassen finde ich es wichtig sie als Motivation und Inspiration zu nehmen und zu versuchen, möglichst wie sie meine Persönlichkeit und Fähigkeit zu entwickeln, wie sie es mit Ihrer gemacht haben. Das allein ist unsere Aufgabe. Don't compare, don't compete. If you have to compete, compete only against your last level.

Be the best YOU can be!

Zwei schöne Zitate habe ich noch:

I'm not the worst, i am not the best, but i am definetly  a singer. (Pink)

Don't worry about the competition out there, remember when you were 15 and you played it in your living room? Keep that up, keep it fun!

(Emily Remler)

Rock'n'Roll - Lifestyle:

Es ist natürlich nichts dagegen zu sagen ab und zu zu feiern und auch mal das eine Bier oder den einen Wodka - Lemon zuviel zu trinken. Wenn dein Focus aber mehr auf dem Feiern liegt als auf der Musik und deinen Übungseinheiten wirst du scheitern. Der Rock'n'Roll-Lifestyle in all seinen Facetten ist für mich eine der größten Fallen auf dem Weg zum Berufsmusiker. Ich habe sehr talentierte Gitarristen erlebt, die nach einigen Jahren dieses Lebensstils sehr langsam im Kopf und wenig interessiert an der Gitarre waren, was für eine Talentverschwendung!! Das Feiern wird dich nicht zu einem Musiker machen, sondern nur das Üben und die Liebe zu deinem Instrument. Manchmal höre ich Geschichten, bei denen sich meine Nackenhaare sträuben, wenn ein junger Gitarrist dir erzählt, dass er dieses und jenes ausprobieren möchte, weil Jim Morrison das auch gemacht hat. Jim Morrison ist mit 27 gestorben!! Soll das dein Vorbild sein? Guter Gott, Liebe und Hingabe zum Instrument? Ja! Permanentes Feiern und Rock'n'Roll - Lifestyle? Best way to fail! Wenn du es wirklich willst, dann arbeite übe, lerne, aber schmeiß dein Leben nicht weg, weil andere Flitzpiepen es auch so gemacht haben.

No offense, The Doors haben unsterbliche Musik gemacht, aber was hätten sie noch alles machen können, wenn Jim Morrisson nicht mit 27 an seinem Lebensstil gestorben wäre!

Equipment:

- Benutzt bei Auftritten IMMER Euer eigenes Equipment!

Da steht ja ein Amp, dann muss ich meinen nicht mitschleppen, du kannst ja die Klampfe von unserem anderen Gitarristen nehmen...  Berühmte letzte Worte. Ohne eine einzige Ausnahmen war es wirklich IMMER "suboptimal", wenn ich aus Faulheit den leichten Weg gegangen bin. Nur dein Equipment gibt dir das gewohnte Spielgefühl und die Sicherheit, dass du genau weißt an welchem Knopf du drehen musst, um deinen Sound zu haben.

Primadonnaverhalten:

- Seid freundlich und respektvoll Euren Mitmusikern gegenüber. Primadonna-Verhalten und ein schlechtes Sozialverhalten hindern einige sehr gute Musiker in Ihrer Laufbahn, weil es enorm wichtig ist, dass die anderen Bandmitglieder dich mögen und die Vorstellung ertragen, mit dir im Bandbus an den Wochenenden unterwegs zu sein. Natürlich muss es musikalisch stimmen, aber die menschliche Komponente ist nicht nur bei Vorspielen, sondern auch danach mindestens ebenso wichtig. Das bedeutet nicht, dass man zu allem Ja und Amen sagen muss, aber ein normaler respektvoller Umgangston gehört zum professionellen Musiker ebenso dazu, wie das musikalische Handwerkszeug.

Mangelnde Vorbereitung:

Wenn du als Aushilfe angefragt wirst, solltest du dir erst Gedanken machen, ob du den Auftritt wirklich spielen möchtest und dann entweder zusagen und dich gut vorbereiten oder es lieber lassen, wenn du zuviel zu tun hast oder du generell kein Interesse an der Musik dieser Band hast. Wir hatten mit unserer Band mal eine Aushilfe, die zu der Generalprobe weder vorbereitet noch mit Gurt und Kabel für den Bass erschien. Dementsprechend war auch der Auftritt, eine halbe Stunde vorher mussten noch Akkordfolgen für mindestens 10 Stücke in der Garderobe abgeklärt werden und der Auftritt war eine ziemliche Katastrophe. Das ist nicht nur eine ziemliche Frechheit, weil es sehr deutlich zeigt, dass es der Person, die ein hervorragender Musiker ist, einfach nicht wichtig genug war sich ordentlich vorzubereiten, die Gage aber sehr gerne mitgenommen wurde. Die meisten Jobs im Musikeralltag werden nicht ausgeschrieben, sondern es wird viel eher mit Empfehlungen gearbeitet. So ein Verhalten wird nie dazu führen, dass du für die eigene oder andere Bands als Aushilfe oder fester Musiker in Frage kommst. Aushilfen können eine Chance sein die man nutzt oder auch nicht, ein guter Musiker zu sein reicht nicht, du musst auch die Arbeit investieren, die nötig ist.








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